Daniel Sorour begann im Alter von acht Jahren mit dem Violoncellospiel und wurde bald Sch¨¹ler von Thomas Grossenbacher (Assistent von David Geringas). 15-j?hrig kam er in die Klasse von Prof. Ulf Tischbirek an die Musikhochschule L¨¹beck. Sein Vollstudium nahm er an der Hochschule f¨¹r Musik in Hannover bei Prof. Tilmann Wick auf und f¨¹hrte es bei Prof. Michael Sanderling in Frankfurt am Main fort. Meisterkurse bei David Geringas, Arto Noras und Wolfgang Boettcher sowie dem Alban Berg Quartett rundeten seine Ausbildung ab.Zahlreiche Stipendien erm?glichten Daniel Sorour die Vertiefung seiner Studien. Bei der Akademie „Jeunesse Moderne" und bei den Meisterkursen des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Ebenso an dem Henri-Mancini-Institut in Los Angeles, wo er zus?tzlich mit der Leihgabe eines Violoncellos von Vincenzo Postiglione ausgezeichnet wurde. K¨¹nstlerisches SchaffenDaniel Sorour spielt auf internationaler Ebene Kammermusik: Trio Sonido und Trio Johnson-Yoshizumi-Sorour decken das klassische Repertoire des Streichtrios und des Klaviertrios ab. Vegaduo (Cello/Gitarre), Aton-Duo (Cello/Klavier) und Duo Sorour/Kiknadze (Cello/Jazzkontrabass) schlagen den Bogen vom Barock bis zur heutigen Musik. Mit dem Trio Sonar spezialisiert er sich auf Neue Musik. Er spielt als st?ndiger Gast im Ensemble Resonanz, beim Ensemble-Adapter Berlin, bei den Berliner Symphonikern und bei den L¨¹becker Philharmonikern. 2009 deb¨¹tierte er beim Schleswig-Holstein Musik Festival, 2010 folgte eine weitere Einladung. Von 2004 bis 2006 war Daniel Sorour Mitglied in der Radiophilharmonie des NDR Hannover. Daniel Sorour interpretiert als Solist mit Sinfonieorchester die gro?en Cellokonzerte vom Barock bis zur Moderne. Konzertreisen f¨¹hrten ihn nach China, Japan, Argentinien, in die USA und in viele europ?ische Länder. Im Winter 2010 gab er auf der MS Columbus im Rahmen einer Kreuzfahrt durch die Karibik mehrere Sonatenabende.Seit 2010 ist er Jurymitglied bei Jugend Musiziert. Er ist Dozent beim Holsteinischen Kammerorchester und der internationalen Deutsch-Skandinavischen Musikwoche.Daniel Sorour spielt auf einem Violoncello von Leonardt Maussiell von 1749.Lehrt?tigkeitSchon während seiner eigenen Studienzeit unterrichtete Daniel Sorour. Er stammt aus einer Familie mit mehreren Pädagogen in verschiedenen Bereichen, daher war es für ihn schon immer klar, dass er eines Tages selbst lehren will. Während der Ausbildung richtete er sein Augenmerk stets darauf, Gelerntes plausibel weiter vermitteln zu können.Nachdem er im Norden Deutschlands, u.a. beim Holsteinischen Kammerorchester, zeitweise Dozent war, entschied er sich, anderen Anfragen im Raum Hamburg und Schleswig-Holstein nachzukommen.Ein Coaching bei der Internationalen Deutsch-Skandinavischen Musikwoche brachte ihn in Kontakt mit der Schule Norwegens, Finnlands und Schwedens. Außerdem sammelte er weitere Erfahrungen bei der Betreuung von Ensembles bestehend aus Hobbymusikern und angehenden Profis.Privatstunden mit regelm??igen Klassenvorspielen und Ensembleunterrichte sind derzeit ein Großteil der Arbeit von Daniel Sorour als Dozent.Seit Kurzem unterrichtet er auf Honorarbasis an der Musikschule der Gemeinn¨¹tzigen in Lübeck.